Glossar
Fachhochschulreifeauch Fachabitur, Fachabi, FHR, schulischer Teil der Fachhochschulreife, Fachhochschulreife nachholen
Definition
Die Fachhochschulreife, oft Fachabitur genannt, ist ein Schulabschluss, der in allen Ländern zum Studium an Fachhochschulen berechtigt.
Was Fachhochschulreife im Zweiten Bildungsweg bedeutet
Die Fachhochschulreife besteht aus einem schulischen und einem berufsbezogenen Teil. Wer ein berufliches Gymnasium oder Abendgymnasium vorzeitig verlässt, erhält unter bestimmten Voraussetzungen nur den schulischen Teil. Den berufsbezogenen Teil weisen Sie mit einer Ausbildung, einem einjährigen Praktikum oder einem einjährigen Freiwilligendienst nach. Direkt zur Fachhochschulreife führen Fachoberschule, Telekolleg und laut Kultusministerkonferenz berufliche Bildungsgänge mit Zusatzunterricht.
Rechtsgrundlage für Fachhochschulreife
Fachhochschulreife ist nicht dasselbe wie Fachgebundene Hochschulreife oder Fachoberschulreife
- Fachgebundene Hochschulreife: Die fachgebundene Hochschulreife öffnet bestimmte Studiengänge auch an Universitäten, die Fachhochschulreife das Studium an Fachhochschulen.
- Fachoberschulreife: Die Fachoberschulreife ist der Realschulabschluss in Nordrhein-Westfalen und berechtigt nur zum Besuch der Fachoberschule.
Quellen
- Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen, Beschluss vom 05.06.1998 in der Fassung vom 09.03.2001, Kultusministerkonferenz (KMK), abgerufen am 2. Oktober 2026
Verwandte Begriffe
- Fachoberschule
- Telekolleg
- Fachgebundene Hochschulreife
- Berufliches Gymnasium